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Foto: Architektur Detail

Objekt: Palmaille Hamburg Altona

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Foto: Eingang, Detail Haus No. 116

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Foto: Fassade Haus No. 112

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Foto: Häuserzeile gegenüber der Elbseite

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Foto: Fassaden der Häuser No. 118, 116, 112

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Foto: Fassaden Detail

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Foto: Fassaden Detail

Objekt: Palmaille Hamburg Altona

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Foto: Eingangstür, Ausschnitt

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Foto: Eingang Gebäude der Reederei ”Deutsche Süd Afrika Linien”

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Foto: Blick von der Linden Allee Richtung Elbseite

Objekt: Palmaille Hamburg Altona

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Foto: Häuserzeile mit Haus No. 106 im Vordergrund

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Foto: Fassaden Detail Haus No. 126

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Foto: Haus No. 49, Fassade Eingang

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Foto: Fassaden Ausschnitt

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Foto: Eingang Haus No. 112

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Foto: Blick von der Elbseite auf die gegenüberliegende Häuserzeile

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Foto: Ausschnitt, Fassade, Rathaus Altona

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Foto: Blick von der Lindenallee auf die Elbseitige Häuserzeile

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Foto: Blick vom Rathaus Altona auf Haus No. 75 und folgende

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Foto: Fassaden Detail

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Foto: Fassaden Detail

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Foto: Eingangstür Haus No. 118

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Foto: Seitenflügel, Detail Gebäude der Deutsch Südafrika Linien

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Foto: Das historische Gebäude der Deutsch Süd Afrika Linien. Fassade Elbseite

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Foto: Fassaden Detail

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Foto: Fassaden Detail

Objekt: Palmaille Hamburg Altona

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Foto: Häuserzeile mit Haus No. 112 im Vordergrund

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Foto: Fassade Haus No. 57

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Foto: Eingangstür Detail, Haus No. 116

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Foto: Nachtaufnahme Fassade Haus No. 106

Objekt: Palmaille Hamburg Altona

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Foto: Nachtaufnahme, Detailfoto Eingang ”Deutsch-Südafrika-Linien”

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Foto: Nachtaufnahme, Detail Häuserzeile

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Foto: Nachtaufnahme, Haus No. 49 - 51

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”PALMAILLE”

Die Palmaille befindet sich in Hamburg Altona und verläuft oberhalb der Elbe zwischen Elbchaussee und Fischmarkt. Der Name stammt vom italienischen ”Palla di Maglio” was wortwörtlich übersetzt Holzhammer Ball bzw. Ballspiel mit einem Holzhammer bedeuted. Im 16 und 17 Jahrhundert war das Ballspiel ein Vorläufer des im 19 Jahrhundert verbreiteten Krocket. Das Ziel des Spiel war es einen Ball aus Buchsbaumholz mit möglichst wenig Schlägen entlang einer Bahn in ein jeweils am Ende befindliches Tor zu schlagen. Der Name ”Paille-Maille” bezeichnet nicht nur das Spiel sondern auch den Holzschläger und die Bahn auf der gespielt wurde.

 

Viele Städte und historische Parks haben lange gerade Strassen und Promenaden, die sich aus diesen Spielbahnen entwickelt haben. In London sind zwei dieser Strassen ”Pall Mall” und ”The Mall”. Im Schlosspark Pillnitz in Dresden gibt es eine ”Maille-Bahn” und in Den Haag wird das Malieveld als Veranstaltungsgelände genutzt. In Nordamerika werden Einkaufzentren als ”Shopping Mall” bezeichnet.

 

Die Hamburger ”Palmaille”  wurde etwa 1638 angelegt. Graf Otto von Schauenburg ließ auf dem Elbhang zwischen Altona und Ottensen eine 647 lange Spielbahn anlegen, die seitlich mit 400 Linden bepflanzt wurde. Am Ende der Bahn standen jeweils zwei Torbögen. Ob die Anlage je in Betrieb ging ist nicht überliefert.

1664 verlieh König Friedrich III. von Dänemark Altona die Stadtrechte. Die ”Palmaille” verfiel und wurde teilweise von Seilmachern als Lagerfläche benutzt. Nachdem Altona von schwedischen Truppen niedergebrannt worden war, ließ der Oberpräsident der Stadt ”Christian Detlev von Reventlow”, 1717 an der ”Palmaille” vier Lindenreihen pflanzen und beidseitig Fahrwege anlegen um eine publike Allee zu schaffen.

 

Seit dem 18 Jahrhundert entstanden beidseitig der Strasse repräsentative Gebäude. Insbesondere die Bauten des dänischen Architekten Christian Frederik Hansen und sein Neffe Johannes Matthias Hansen prägen bis heute das Gesicht dieser Strasse. Davon erhalten sind die Ensembles 49 - 65 und 112 -120.

 

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Strasse zu einer bevorzugten großbürgerlichen Wohngegend. In den Bombennächten des Zweiten Weltkrieg wurde die ”Palmaille” erheblich zerstört. Beim Wiederaufbau hielt man sich nur teilweise an die Verordnung zur Gestaltung der Palmaille.

 

Heute ist die ”Palmaille" eine vierspurige Straße. Hinter den verbliebenen schönen  Fassaden befinden sich nur noch wenige Wohnungen, dafür zahlreiche Firmensitze.

 

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